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Ideal ist, wenn Sie am Ziel einen Zieltrichter bilden, der sich flußabwärts verjüngt. Am Ende des Zieltrichters sollte die Öffnung so groß sein, dass nur jeweils eine Ente durchpasst.

Aus welchem Material man den Zieltrichter bildet ist natürlich maßgeblich vom Gewässer abhängig. Am einfachsten ist es natürlich mit Ölsperren der Feuerwehr. Insbesondere bei größeren und tiefen Flüssen kommt man da nicht drumherum. Wichtig bei Einsatz von Ölsperren ist, das die Ölsperren für die Größe des Flusses und insbesondere die Strömung (ausreichender Tiefgang) ausgerichtet ist. Auch bei Ölsperren besteht die Gefahr, dass die Strömung die Gummienten unter die Ölsperre hindurch drückt.

Wenn es ein kleinerer, flacher Fluss ist, dann kann man den Zieltrichter aus Maschendraht, Holzplanken oder PVC-Rohren bauen.

Bei stark fließendem Gewässer sollte man mit einem Netz eine Auffangmöglichkeit hinter dem Ziel vorsehen, damit einem nicht das passiert was 2004 in Wien oder ganz aktuell auch in Saarbrücken passiert ist. Deshalb sollte man für den Worst-Case immer auch ausreichend Auffangpersonal u.U. in (Motor-)Booten mit Käschern hinter dem Ziel bereithalten, die die Ausreißer wieder einfangen.

Allgemein kann man sagen, dass hier die Hilfe der Feuerwehr oder auch des Technischen Hilfswerks angefragt werden sollte. Die verfügen über das notwendige Know-How und Equipment.

Wer sich trotzdem schon mal intensiv mit dem Einsatz von Ölsperren auseinander setzen will, der findet hier ausreichend Lesestoff:
Einsatz von Ölsperren (PDF) [348 KB]